Ihr Baby in der 4. Schwangerschaftswoche
Was in dieser sehr frühen Phase der Schwangerschaft geschieht und wie der Embryo entsteht.
Fünf bis sechs Tage nach der Befruchtung hat sich eine Blastozyste - die frühe Form eines Embryos - entwickelt.
Die Blastozyste wird zu Embryo und Plazenta
Die Blastozyste besteht aus zwei Teilen. Der innere Teil wird den Embryo und die Eihaut (mit dem Fruchtwasser) bilden, der andere Teil die Plazenta.
Die Plazenta heisst jetzt eigentlich noch Chorion und ist eine zottige Hülle mit winzigen bäumchenartigen Ausläufern, die den noch flachen Keim umschliessen. Das Chorion ist mit dem sich entwickelnden Embryo durch einen Haftstiel, die spätere Nabelschnur, verbunden. Die Zotten nehmen Kontakt zu den mütterlichen Blutgefässen auf und ermöglichen so die wichtigste Funktion der Plazenta: den Austausch von Sauerstoff, Nähr- und Abfallstoffen zwischen dem mütterlichen und kindlichen Kreislauf.
Ihr Baby ist jetzt so gross wie ein Mohnkorn
- 2. Woche nach der Befruchtung
- 8. – 14. Tag der Embryonalentwicklung
Die drei Keimblätter des Embryos
Der winzig kleine Keim entwickelt sich weiter in drei unterschiedliche Zellschichten, die Keimblätter. Die äusserste Zellschicht bildet das Gehirn, die Nerven, Schweissdrüsen, Haare und Nägel, die Haut und die Augen und Ohren. Aus der mittleren Schicht entsteht das Herz- und Kreislaufsystem, die Nieren, Milz, Geschlechtsorgane, Knochen, Muskeln und die tieferen Hautschichten. Die innere Zellschicht wird zu Lungen, Leber, Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, den ableitenden Harnwegen und dem Verdauungstrakt.