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                              In­va­si­ve dia­gnos­ti­sche Me­tho­den 

                              Frauenärztin bei einer vaginalen Untersuchung
                              ©
                              iStock

                              Nach der hor­mo­nel­len Ab­klä­rung  ist der nächs­te Schritt in der Ste­ri­li­täts­dia­gnos­tik meist eine Ei­lei­ter­durch­gän­gig­keits­prü­fung mit­tels Ul­tra­schall (Hyste­ro­sal­pingo­gra­phie). Dies ist zwar eine in­va­si­ve, aber wei­test­ge­hend schmerz­freie Me­tho­de, die am­bu­lant durch­ge­führt wird.

                              Sie soll­te im all­ge­mei­nen we­ni­ge Tage vor dem er­war­te­ten Ei­sprung er­fol­gen, da dann der Ge­bär­mut­ter­mund für die Ein­füh­rung des Kon­trast­mit­tel­ka­the­ters in die Ge­bär­mut­ter ein we­nig ge­öff­net ist. Da­bei wird heu­te meist eine Art Milch­zu­cker­lö­sung in die Ge­bär­mut­ter­höh­le ein­ge­spritzt. Sie leuch­tet im Ul­tra­schall­bild hell auf und strömt, auf dem Vi­deo­mo­ni­tor sicht­bar, durch die Ei­lei­ter. Bei die­ser neu­en Me­tho­de ist kei­ne Nar­ko­se er­for­der­lich; es kön­nen le­dig­lich mens­trua­ti­ons­ähn­li­che Schmer­zen und sel­ten eine kur­ze Übel­keit auf­tre­ten. Wenn an bei­den Ei­lei­tern ein­deu­tig ein Flies­sen des Kon­trast­mit­tels zu se­hen ist, sind die Ei­lei­ter durch­gän­gig. 

                              Gleich­zei­tig wird eine Ge­bär­mut­ter­höh­len­spie­ge­lung (Hyste­ro­sko­pie) durch­ge­führt, bei der das In­ne­re der Ge­bär­mut­ter be­ur­teilt wer­den kann, da so­wohl an­ge­bo­re­ne Fehl­bil­dun­gen als auch krank­haf­te Ver­än­de­run­gen der Schleim­haut die Ein­nis­tung des Em­bry­os  oder den Ver­lauf ei­ner Schwan­ger­schaft stö­ren kön­nen. 

                              Sind die Ei­lei­ter ver­stopft oder be­steht ein An­halts­punkt für En­do­me­trio­se  schliesst sich zur wei­te­ren Ab­klä­rung eine Bauch­spie­ge­lung (La­paro­sko­pie) an. Un­ter Nar­ko­se wer­den durch ei­nen klei­nen Schnitt am Bauch­na­bel und am obe­ren Ran­de der Scham­be­haa­rung Ope­ra­ti­ons­in­stru­men­te in den Bauch­raum ein­ge­führt. Hier­mit kön­nen die Ei­lei­ter und der Bauch­raum be­trach­tet und klei­ne Ver­schlüs­se mi­kro­chir­ur­gisch ge­öff­net wer­den. Das Durch­bla­sen der Ei­lei­ter mit CO2-Gas, die so­ge­nann­te Pertu­ba­ti­on, öff­net manch­mal leich­te Ver­kle­bun­gen, ins­be­son­de­re bei Frau­en die schon ein­mal ge­bo­ren ha­ben (se­kun­dä­re Ste­ri­li­tät). Da­nach stellt sich oft un­er­war­tet schnell eine wei­te­re Schwan­ger­schaft ein. Es blei­ben nur sehr klei­ne, na­he­zu un­sicht­ba­re Nar­ben zu­rück. 

                              Letzte Aktualisierung: 31.10.2019, BH

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