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                              Intratubarer Gametentransfer (GIFT)

                              Eine Behandlungsmöglichkeit bei schlechter Samenqualität.

                              Paar beim Arzt
                              ©
                              iStock

                              Ein intratubarer Gametentransfer (gamete intrafallopian transfer) ist oft eine gute Möglichkeit für Paare, bei denen eine intrauterine Insemination erfolglos war und bei denen die Samenqualität des Mannes relativ schlecht ist.

                              Wie läuft die Behandlung ab?


                              Als Voraussetzung müssen durchgängige Eileiter, reife Eizellen und Spermien vorliegen. Die nach ovarieller Stimulation und anschliessender Follikelpunktion gewonnenen Eizellen (max. drei) werden in einen Katheter (dünne Plastikkanüle) aufgezogen. In diesem Katheter befinden sich in einer zweiten Kammer die Samenzellen des Partners. Ei- und Samenzellen werden über den Muttermund in einen Eileiter gespült.

                              Bei der GIFT-Methode hofft man auf eine Befruchtung im natürlichen Umfeld der Eileiter. Alle weiteren Vorgänge laufen wie bei einer natürlichen, nicht-assistierten Befruchtung ab. Es kommt allerdings etwas häufiger zu einer Einnistung der befruchteten Eizelle ausserhalb der Gebärmutter, z. B. als Eileiterschwangerschaft oder Bauchhöhlenschwangerschaft. Das ist einer der Gründe, warum die Methode kaum noch eingesetzt wird.

                              Letzte Aktualisierung: 23.07.2025, BH

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